Motorschaden am Erzberg - jetzt mit Fotos

Ein rabenschwarzes Wochenende geht zu Ende.

Erzberg 2008:

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Hochmotiviert, die Schmerzen meines letzten Sturzes aus dem 12 Stunden-Rennen in Brandenburg wurden mittels Painkiller lahmgelegt. Die Outlaw komplett auf den Erzberg abgestimmt, so sollte es bestmöglichst vorbereitet ein Polaris-Erfolg mit Podiumsplatz werden.

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Doch nach 2 Minuten Renneinsatz platzte meine Ölleitung des Ölkühlers, und ich stand dumm da. Ein erneuter Rückschlag. Nun gibt es nichts zu meckern, sondern der Blick geht wieder nach vorne.

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Tim Farr auf KTM machte das Rennen mit riesem Vorsprung für sich klar. Im Gesamtfeld aller 1500 Teilnehmer belegte er erstmals als Quadfahrer das Podium mit seinem hervorragendem 2.Platz. Dies war das erste Mal, das ein Quadfahrer überhaupt in die Top 10 des Prologes vorstossen konnte.

Trotzdem erlaube ich mir die Kritik, dass es ungleiche Voraussetzungen gibt bei der Erzberg-Veranstaltung.

So trainierten Fahrer wie Tim Farr bereits vor dem Rennen auf der Strecke. Dies wurde mir ausdrücklich untersagt. Erzberg ist eben inzwischen zum reinen KTM-Exclusiv-Event erzogen worden. Fahrer anderer Marken wie u.a. von E.-ATV oder auch von Polaris werden inzwischen dementsprechend ein Stück weit anders behandelt als die eigenen Fahrer. Dies ist meine persönliche Meinung und hat nichts mit meinem Ausfall zu tun.

Viel schlimmer jedoch ist es, dass die spaßtreibenden Zuschauer und Fahrer abends beim Abfeiern teilweise keine Grenzen mehr kennen. So mußte ich zuschauen, wie eine junge Frau von einem betrunkenen MX-Fahrer nachts ohne Licht radikal über den Haufen gefahren wurde und nach einem 5-Meter langem Flug durch die Luft mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gefahren mußte. Der Fahrer verschwand dann einfach feige. Anstelle die Wege zu beleuchten, kümmert man sich lieber um die Beleuchtung des Berges. Ein weiterer Fußgänger wurde fast zu Tode gefahren. Brennende Reifen, ausflippende Fahrer, fliegende Bierflaschen, Eisdielenangeberaktionen, so macht der Erzberg keinen Sinn. Die Security konnte die Wilden nicht mehr im Zaum halten.

So schön wie die sportliche Seite des Erzberges ist, man kann es so nicht mehr aufrecht erhalten. Die Veranstaltung ist außer Kontrolle geraten.

Doch unser Team bleibt immer gut gelaunt. Es gibt keinen Grund, den kopf in den Sand zustecken: Wir halten zusammen und kommen zurück !!!

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