am 09.November Knie-OP (aktualisiert)!

Am 09.11. um 9 Uhr wird mein linkes Knie nun operiert. Durch Bänderriss im vorderen Kreuzband und am Innenband bin ich gezwungen, eine OP durchführen zu lassen.

Chirurg Dr. Gruber aus Bayreuth wird das Knie einer voraussichtlich 90-minütigen Knieoperation unterziehen. Er ist was Kreuzbandoperationen angeht meiner Meinung nach die erste Wahl. Viele bekannte regionale Sportler ließen sich erfolgreich von ihm operieren.

Nun vertraue ich ganz auf Dr. Grubers Fachkompetenz und hoffe, dass ich sehr bald wieder mein Knie aufbauen kann.

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Die OP am Freitag lief nach Aussage von Herrn Dr. Gruber sehr erfolgreich und ganz nach Plan. Es gab ein kleines Fotoshooting über die ganze Aktion, aber die Bilder stelle ich lieber nicht hier ein, sonst wird es noch jemandem schlecht, und das will ich natürlich nicht.

Ablauf der OP:

Diagnose: Vordere Kreuzbandruptur und Innenbandteilruptur links

09.11.07 um 8.30 Uhr:

Der Anästhesist Dr. Max Haus setzt einen Venenzugang und verpasst mir ein paar lustige Mittelchen, ich schlafe sofort tief und fest ein.

ca. 9.00 Uhr: Wie man mir hinterher erzählt, musste die Dosis an Narkosemitteln erhöht werden. Ich wollte plötzlich aufstehen.

ca. 9.30 Uhr: Dr. Gruber startet die OP. Der Endospokische Eingriff beginnt und Dr. Gruber betrachtet zunächst die verletzten Stellen. Der Innenmeniskus ist intakt, Blick auf das gerissene vordere Kreuzband, Ausräumen der Notch, intakte laterale Kammer, Reproaptellar intakt, er beginnt mit der tibialen und femoralen Zielbohrung um anschießend das Kreuzbandtransplantant einzusetzen. Die OP ist erfolgreich und es gibt kein Notching (Ansprechen auf Reizung von außen auf dem Signalweg).

ca. 11 Uhr: Die OP ist abgeschlossen und ich werde noch der Narkose langsam zurückgeholt.

ca. 13 Uhr: Ich wache auf und die Schwester spricht zu mir und verlangt nach richtiger Atmung, anscheinend röchle ich noch ein wenig undefiniert vor mich hin. Im halbwachem Zustand erzählt man mir von der OP. Ich spüre starke Schmerzen und bekomme mehr Schmerzmittel, worauf ich wieder einschlafe. Die Schwester, die mich hier versorgte war ein Drachen ! Ekelhaft und verzog die Gesichtszüge, als ich freundlich nach einer Schmerztablette fragte.

ca. 14 Uhr: Ich wache allmählich richtig auf und bekomme von der netten Schwester einen Kaffee angeboten, den ich gerne annehme.

ca 16.30 Uhr: Krankentransport vom DRK nach Hause, wo mich meine Familie in Empfang genommen hat.

Freitag Nacht: Schmerzen und Schmerzen und zur Abwechslung Schmerzen

Samstag früh: Meine Frau fährt mich zur Notfallaufanhme, dort werden die beiden Schläuche aus dem Knie gezogen (kein Kommentar über Schmerzen)

Rest Samstag: Couchvegetation

Sonntag: Couchvegetation

Montag: Beginn mit leichter Phisiotherapie, Streckschiene

Nachbehandlung: 1 Woche Streckschiene unter kompletter Entlastung des operierten Beins. Zwei Wochen Tromboseprophylaxe. Ab der zweiten Woche bewegliche Knieschiene und Aufnahme der Belastung. Vollbelastung frühestens ab der dritten Woche.

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